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Am 23. Dezember 1872 von Solinger und Siegener Industriellen gegründet. Die „Gußstahl-Fabrik“, wie sie kurz im Volksmund genannt wurde, beschäftigte 1921 etwa. 4.000 Personen. Sitz bis 1.3.1924 in Solingen, danach Berlin, 1932 wieder in Solingen. Betrieb eines Edelstahlwerkes mit Stahlwerk, Stahlformgießerei, Dampfhammerwerk, vier Walzwerke, Walzendreherei, Rohrpress- und -ziehwerk, Präzisionsstangen- und Drahtzieherei, Kaltwalzwerk, sowie mechanische Werkstätten. Produziert wurde Gussstahl in Solingen, sowie in Frankleben, Wald (Rheinland) und Großkayna bei Merseburg. 1922 Übernahme der Weyersberg, Kirschbaum & Cie. (WKC). Am 29. Februar 1932 wurde das Konkursverfahren eröffnet. (Weltwirtschaftskrise). Produktionsteile konnten durch Ausgliederung an anderen Standorten weitergeführt werden, wie die Blankwaffenproduktion der WKC an der Wittkuller Straße in Wald.
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